Plastiktüten aus Fischabfällen

Die Idee einer Studentin

Mit relativ wenig Energieaufwand werden Schuppen und Häute zu extrem reißfesten „Plastiktüten“. Wichtig dabei, es werden keine zusätzlichen Ressourcen gebraucht bzw. es müssen keine Fische zusätzlich sterben, denn Fischabfälle sind im Überfluss vorhanden und werden normalerweise einfach vergraben oder verbrannt.

Auf die Idee gekommen ist die Studentin Lucy Hughes der University of Sussex. Sie widmete dem Thema ihre Abschlussarbeit und bekam dafür bereits den UK James Dyson Award.

Laut Hughes würden alleine die Abfälle des Kabeljaufangs im Atlantik für 1.400 „MarinaTex-Taschen“ ausreichen. Diese Taschen sind aufgrund ihrer Reißfestigkeit oft wiederverwendbar und zersetzen sich anschließend innerhalb von sechs Wochen unter normalen Kompostbedingungen.

Teile diese Seite:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.